Dafür - Dagegen - Ein Energiekampf

Dafür – Dagegen – Ein Energiekampf
Ursula W & Jan-Christoph Ziegler

Zurzeit sieht es aus, als werden wir Menschen in zwei Lager gespalten, in Dafür und Dagegen. Nimmst du nur die Worte für sich, so kannst du schon beim Lesen unterschiedliche Energien feststellen. Dafür bietet dir Sicherheit, Befriedigung und ein Wohlgefühl. Dagegen baut Druck auf, Aggression und Kampf.

Wie wäre es mit einem anderen Bewusstsein?

Es gibt Momente, da ist es gut, dagegen zu sein. Zuvor sollte jedoch jeder erst einmal kritisch hinterfragen, was von ihm als Mensch oder von der ganzen Menschheitsfamilie gefordert wird. Leider ist das zurzeit nicht so gerne gesehen, dass wir kritisch sind.

Selbst bei dem Dafür ist es notwendig, zu hinterfragen. Zu schnell unterliegen wir der Medien- oder auch „Propagandamaschinerie“? und geraten in etwas hinein, das wir nicht wollen. Unsere Eltern- bzw. Großelterngeneration mussten sich vor einiger Zeit die Fragen gefallen lassen: „Warum habt ihr das zugelassen? Warum habt ihr das nicht erkannt?“ – Wenn die Entwicklungen so weiter gehen, werden diese Fragen auch uns gestellt werden.

Viele rufen nach Veränderung. Wenn sie dann eintritt, passt es ihnen auch wieder nicht, denn sie müssen auf manches verzichten. Wieder Dafür oder Dagegen.

Änderung schon, aber nicht auf meine Kosten. Auf wessen dann?

Was hat dies nun mit Bewusstsein zu tun?

Nichts geschieht ohne Grund.
Situationen, die mich bewegen, eine bestimmte Haltung anzunehmen, sind dazu geeignet, mich selbst zu hinterfragen. Das heißt, ganz klar Stellung zu beziehen, doch bitte vorher erst überprüfen. Wir werden durch die Medien ganz schnell und sehr leicht in eine Richtung gelenkt, die einigen wenigen dient, aber nicht der Menschheit oder mir als Individuum. Daher sollten wir achtsam sein!

Weder das eine noch das andere ist richtig oder falsch. Immer sollte man alles genau abwägen: Was habe ich davon? Was hat der, der es mir „verkaufen“ will davon?

Leider wird in diesem Zusammenhang immer mit der Angst der Menschen gespielt und die, die spielen, tun dies virtuos.

Schon sind wir bei dem nächsten Punkt, der da lautet: Verantwortung für sich, sein Fühlen, Denken und Handeln übernehmen.

Wird zuerst alles überprüft, kann ich die Energie dessen, der etwas von mir will, verändern. Das heißt nicht, dass ich gegen ihn bin, sondern, dass ich für mich das Beste will oder für die ganze Menschheit. Ich muss auch nicht eine bestimmte Situation ändern wollen. Es gibt mit Sicherheit Menschen, die genau diese Situation wollen oder brauchen. Dann dürfen sie diese auch haben. Keiner muss da mitmachen, der dies nicht will. Du kannst deine Energie auf das lenken, das du möchtest.

Ein bewusst gesprochenes NEIN kann Wunder wirken, genauso wie ein bedingungsloses JA!

Menschen oder Situationen zu lassen wäre ein weiteres Thema.1 Dich selbst in eine Position bringen, die einem Ruhepol gleicht, etwa die Mitte einer Waage, ist angebracht. Weder das eine noch das andere ist richtig oder falsch und du kannst erst entscheiden, wenn es gebraucht wird – mitunter überhaupt nicht, da nicht relevant.

Das „Spiel mit Dafür oder Dagegen“ ist ein Energiekampf und erfordert in jedem Fall eine Entscheidung und die sollte immer zum Wohle und Nutzen aller sein!

(Siehe hierzu auch unsere juSpiration „Los-Lassen“)

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