Challenge: Der schlimmste Feind bedarf der stärksten Waffe

Der schlimmste Feind bedarf der stärksten Waffe.
Ursula W & Jan-Christoph Ziegler

Genau in unserer Zeit des Wandels breitet sich ein ganz besonderer Feind in rasender Geschwindigkeit aus. Leider ist er weder sichtbar noch greifbar. Und doch ist er ständig präsent.

Wir sprechen von den Angstgedanken und Gefühlen, die schlimmer als jede Waffe unser Leben bedrohen. Viele kluge und gebildete Menschen haben darüber berichtet, dass wir mit unserem Denken und Glauben unser Leben stark beeinflussen.

Durch vielerlei Medien sind wir Menschen jedoch so beeinflusst, dass klare, positive Gedanken und Gefühle oft kaum möglich sind. Angst gräbt sich somit ganz leicht immer tiefer in unser Bewusstsein. Da wir so konditioniert sind, ist es ein Leichtes für jene, die damit spielen, Geld verdienen und so manches mehr, uns zu manipulieren, damit wir in der Angst bleiben.

Zurzeit wird ganz besonders mit Angst im großen Stil gespielt und viele spielen mit. Jeder sichtbare Feind kann eingeschätzt werden, ein unsichtbarer, nur von der Meinung anderer abhängiger hingegen ist unberechenbar und wird somit schlimmer eingestuft und mit der Zeit so empfunden.

Was hilft nun? Was kann dem entgegengesetzt werden?

Etwas, das den Deutschen zu eigen ist – Denken. (Wir waren einmal das Volk der Dichter und Denker!)

Kritisch zu hinterfragen, ob das Gefühl, das mich gerade erreicht, wirklich real ist oder ob es künstlich erschaffen wurde, hilft auch. Selbst vordergründige Realitäten sind, wenn sie genauer betrachtet werden, alles andere als real. Leider wurden wir in den letzten Jahrzehnten dazu erzogen, dass wir das Denken anderen überlassen. Was dabei herauskommt, sieht man, wenn man sich in seinem Leben und auf der ganzen Erde umsieht.

Was im Besonderen hilft, ist eine positive Grundhaltung sich selbst, dem Leben und der Existenz gegenüber. Die feste Überzeugung, dass für mich als Mensch alles zum Besten bestellt ist; dass ich von der Existenz geliebt und gehalten werde, wenn ich mich ihr anvertraue und die Liebe zu allem was ist, machen das Leben leichter und lichter.

Die Liebe und der feste Glaube daran entwickeln sich somit zu einer der stärksten Waffen, die Angst und Chaos besiegen können. Noch nie konnte Frieden mit Krieg erzielt werden. Aber mit Liebe, Mitgefühl, Anteilnahme und Offenheit konnte manche Streitigkeit beigelegt werden.

„Ich liebe dich“ gleich, wer es ist, ist ein wesentlicher Baustein, um unsere Zeit gut zu durchstehen. Jeder Mensch hat irgendwo etwas Liebenswertes an oder in sich. Wem es leichter fällt, der kann auch sprechen: „Ich lieb den Gott in dir.“ Und gleich danach: „Ich danke dir.“ Jeder trägt mit seinem Sein dazu bei, dass ich sein kann, gleich, wer oder wie er ist. Auch ein: „Ich liebe mich so wie ich bin“, ist mehr als nur hilfreich. Ein Segensspruch hilft ebenfalls immer wieder. Zudem ehrt ein ehrlich gesprochener Segen stets den Segen. Das heißt, es kommt alles zurück. Genau wie Missgunst, Neid und dergleichen immer wieder zurück zum Absender kommen.

In diesem Sinne wünschen wir allen ein Herz voller Liebe und einen unerschütterlichen Glauben an die Macht der Liebe. Wir verabschieden uns heute mit den Worten aus der Arie des Belmontes aus Mozarts Oper „Entführung aus dem Serail“

Ich baue ganz auf deine Stärke, vertau‘ o Liebe deiner Macht!
Denn ach, was wurden nicht für Werke durch dich schon oft zu Stand gebracht.
Was aller Welt unmöglich scheint, wird durch die Liebe doch vereint.

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The worst enemy needs the strongest weapon.
Ursula W & Jan-Christoph Ziegler

Exactly in our time of change, a very special enemy is spreading at breakneck speed. Unfortunately it is neither visible nor tangible. And yet it is constantly present.

We are talking about the fear thoughts and feelings that threaten our lives worse than any weapon. Many clever and educated people have reported that our thoughts and beliefs strongly influence our lives.

However, through many different media we humans are so influenced that clear, positive thoughts and feelings are often hardly possible. Fear therefore easily burrows deeper and deeper into our consciousness. Because we are so conditioned, it is easy for those who play with it, earn money and so many other things to manipulate us so that we remain in fear.

At the moment there is a lot of playing with fear on a large scale and many are playing along. Any visible enemy can be assessed, but an invisible enemy who is only dependent on the opinion of others is unpredictable and is therefore rated worse and felt that way over time.

What helps now? What can be done to counter this?

Something that is characteristic of the Germans – thinking. (We were once the people of poets and thinkers!)

Critically questioning whether the feeling that is reaching me right now is really real or whether it was artificially created also helps. Even superficial realities are, if they are looked at more closely, anything but real. Unfortunately, we have been brought up in the last decades to leave thinking to others. You can see what comes out of this when you look around in your life and around the world.

What helps in particular is a positive basic attitude towards oneself, life and existence. The firm conviction that for me as a human being everything is for the best; that I am loved and held by existence when I entrust myself to it and the love for everything that is, make life easier and lighter.

Love and the firm belief in it thus develop into one of the strongest weapons that can defeat fear and chaos. Never before has peace been achieved with war. But with love, compassion, sympathy and openness many a dispute could be settled.

„I love you“ no matter who it is, is an essential building block to get through our time well. Every person has something lovable about or in himself somewhere. Those who find it easier can also say: „I love the God in you. And right after: „Thank you.“ Everyone contributes with his being to the fact that I can be, no matter who or how he is. Even a: „I love myself as I am“ is more than just helpful. A blessing also helps again and again. Moreover, an honestly spoken blessing always honours the blessing. This means that everything comes back. Just like envy, envy and the like always come back to the sender.

In this sense we wish all of you a heart full of love and an unshakable belief in the power of love. We bid farewell today with the words from the Aria des Belmontes from Mozart’s opera „Abduction from the Seraglio“

I rely entirely on your strength, trust, O love of your power!
For ah, what works have not been accomplished by thee many times.
What seems impossible to the world is united by love.

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